Nordosten
Der Nordosten ist der sonnigste und auch trockenste Teil Brasiliens und setzt sich aus den Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio Grande do Norte, Sergipe zusammen. Die Region wird auch „Goldküste“ genannt und ist bekannt für folkloristische Traditionen und wunderschöne Strände. Geographisch lässt sich der Nordosten in drei verschiedene Zonen einteilen: der fruchtbare Küstenstreifen „Litoral Oriental“ ist geprägt von vielen Buchten, Inseln, Dünen, Lagunen und Riffen; daneben erstreckt sich das Hochplateau „Agreste“ mit Erhebungen bis zu 700 Metern, steil abfallenden Hängen, steinigem Boden und spärlicher Vegetation und letztlich liegt im Nordosten die Halbwüste „Sertão“ mit kristallinem, steinigem Gelände.
Fortaleza ist super geeignet für einen Strandurlaub: 570 km Sandstrände und 300 Sonnentage sind einfach unschlagbar! Sonnenbaden und Flanieren an der schönen Strandpromenade gehören zur Lieblingsbeschäftigung aller Touristen, aber auch aller Einheimischen. Die schöne Altstadt lädt ebenfalls zum Bummeln ein. Im Zentrum befindet sich die große Praça José de Alencar. Der Platz ist Tag und Nacht voller Leben - Musiker, Straßenverkäufer und Lebenskünstler tummeln sich hier. An der Stirnseite des Platzes steht das schönste Gebäude der Stadt, das Theater José de Alencar. Die Jugenstil-Eisenkonstruktion aus England wurde 1910 eingeweiht und ist mit farbigem Glas verziert. An der Praia da Iracema spielt sich das Nachtleben Fortalezas ab. Die Discotheken, Kneipen und Nachtbars haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Reich an Natur und Kultur ist Fortaleza bei Inlandstouristen sowie Europäern beliebt.
Die Hafenstadt Recife ist eine moderne und lebendige Metropole. Die Küstenstadt liegt über drei Inseln verteilt und wird daher auch das „Venedig Brasiliens“ genannt. Die Stadt wird von 50 Kanälen durchzogen und hat 39 Brücken. An der Küstenlinie ziehen sich Muschel- und Korallenriffe entlang. Die Wellen brechen sich an den Riffs und bilden so für ein flaches Meerbecken zur Landseite hin. Recife ist bekannt für seine traumhaften Strände. Der bedeutendste Strand der Stadt ist der von Boa Viagem.
Hier konzentriert sich die touristische Infrastruktur, am Wochenende findet ein Markt für Kunsthandwerk statt und nachts tummeln sich Partygänger am Stadtstrand Boa Viagem.
Die Altstadt von Recife befindet sich auf der Insel Ilha Joana Bezerra, hier liegen die Viertel Santo Antônio und São José. Dort befinden sich auch der Palácio das Princesas, das klassizistische Teatro Santa Isabel, die 1697 erbaute Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und das wichtigste sakrale Bauwerk und älteste Kloster der Stadt, die kleine „Goldene Kapelle“. Auf dem Festland befinden sich zwei interessante Museen: das Museu do Homem do Nordeste und das Museu do Estado de Pernambuco. Das Museu do Homem do Nordeste, eines der wichtigsten anthropologischen Museen Brasiliens, wurde von dem Anthropologen Gilberto Freyre gegründet und dokumentiert die Geschichte und Kultur des Nordostens von der Sklaverei über Folklore und Handarbeit bis zur Zuckerherstellung. Das Museu do Estado de Pernambuco zeigt Kunsthandwerk, Gemälde und Möbel aus der Kolonial- und Kaiserzeit Brasiliens.
Ganz in der Nähe von Recife befindet sich das Kolonialstädtchen Olinda, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und eine der ältesten Städte Brasiliens ist. Sie wurde 1537 durch Duarte Coelho Pereira gegründet und ist heute ein Juwel barocker Architektur. Schmale Gassen aus Kopfsteinpflaster, bunte Häuser, Künstlerateliers, Kirchen und Kapellen prägen das Stadtbild. Bekannt ist Olinda auch für seinen bunten Straßenkarneval.
Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens und war einst die bedeutendste Stadt sowie Hauptstadt des Landes. Der volle Name der Stadt lautet São Salvador da
Baía de Todos os Santos (Heiliger Retter der Bucht Aller Heiligen). Sie ist Mittelpunkt der afro-brasilianischen Kultur und Zentrum des Candomblé, ein Kult der mit den Sklaven von Afrika nach Brasilien kam. Zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner Salvadors sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Die Gottheiten, Rituale und Candomblé-Feiertage sind heute ein wesentlicher Bestandteil der brasilianischen Folklore.
Eine steile Klippe unterteilt Salvador in zwei Teile: Cidade Alta „Oberstadt“ sowie Cidade Baixa „Unterstadt“. Die Palno-Inclinado-Drahtseilbahn und der Elevador Lacerda transportieren die Bewohner Salvadors zwischen den Stadtteilen hin und her. In der Unterstadt befindet sich Salvadors sehenswerter Kunstgewerbemarkt, der Mercado Modelo. Hier trifft man häufig auch auf Capoeira-Tänzer. Die Oberstadt wird von zahlreichen Kirchen geschmückt. Das Kloster São Francisco de Assis und die Kirche Nosso Senhor do Bonfim sind besonders eindrucksvoll. In der Oberstadt befindet sich auch die Altstadt Pelourinho, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Hier dominiert koloniale Architektur, die Pelourinho zum beliebten Touristenziel macht.
Am Rand der Stadt liegen hervorragende Strände. Ein klassischer Tagesausflug von Salvador führt auf die Insel Itaparica, wo den Besucher einsame, von Palmen gesäumte Strände erwarten. Die Insel kann man innerhalb von 40 Minuten von Salvador aus mit der Fähre erreichen.
Der Nationalpark Lençóis Maranhenses befindet sich etwa 370 km vor São Luís und ist der ausgedehnteste des Nordostens. Er erstreckt sich ca.80 km an der Küste entlang. Der Lençois Maranhenses National Park ist die einzige Wüste in der Welt, die mehr als Tausende von kristallklaren Seen inmitten von weißen Dünen aus hellem, feinem Sand aufweist. Nirgendwo auf der Welt kann man so ein Paradies sehen: weiße Wüste, blaue Lagunen mit kristallklarem Wasser – ein Naturschauspiel keines gleichen. Die beste Reisezeit für einen Besuch ist zwischen März und September. Dann ist der Regen versickert und hat kristallklare Lagunen entstehen lassen. In der Dürreperiode ab Oktober trocknen die Seen völlig aus. Man kann mit Einmotorflugzeugen über die Dünen fliegen, mit Jeeps auf den natürlich vorgegebenen Wegen fahren und zwischen Dünen und Lagunen wandern.
Kontakt:
Rua Anacleto de Carvalho
Barreirinhas - MA.
CEP 65590-000
Tel: (98) 222-7288
Der Nationalpark Parque Nacional Marinho de Fernando de Noronha besteht aus 21 Inseln aus vulkanischem Ursprung und verfügt über traumhafte Strände und klares Wasser. In natürlichen Schwimmbecken befinden sich Korallen, Hummer, Seeschildkröten und viele bunte Fische sowie Algen und Schwämme. Für Taucher ein Paradies! Auch eine seltene und vom Aussterben bedrohte Delfinart ist hier vorzufinden. Diese Schatzkammer der Natur diente einst als Verbannungsort für Strafgefangene und im Zweiten Weltkrieg als Basis für alliierte Flugzeuge. Heute landen hier täglich bis zu 420 Touristen – mehr dürfen gleichzeitig nicht auf die Insel. Es werden Bootsfahrten zwischen den einzelnen Inseln angeboten. Die Berge kann man erklettern, an einigen Stränden ist das Baden erlaubt. Wer schon immer mal mit Schildkröten oder einem Fischschwarm schwimmen wollte, der sollte sich den Archipel nicht entgehen lassen.
Kontakt:
Alameda do Boldró
Fernando de Noronha - PE.
CEP 53990-000
Tel.: (81) 3619-1128
Fax: (81) 3619-1210
Der Nationalpark Chapada Diamantina beeindruckt durch wunderschöne
Landschaft. Tafelberge, Canyons, Wasserfälle und Höhlen begeistern den Naturfreund. 60 Orchideenarten und seltene Bromelien können Sie in dem Park erleben. Das Wahrzeichen der Chapada Diamantina ist der 1.120 Meter hohe Morro do Pai Inácio. Sehenswert sind die Tropfsteinhöhlen Gruta Lapa Doce sowie der Poço Encantado mit seinem 42m tiefen blauen See. Eine beliebte Wanderung führt zum höchsten Wasserfall Brasiliens, dem Cachoeira da Fumaça „Rauchwasserfall“. Das Wasser stürzt hier aus 442 Meter Höhe hinab und ist unten nur noch Wassernebel.
Kontakt:
Rua Rui Barbosa, 7
Palmeiras - BA.
CEP 46930-000
Tel.: (75) 332-2229
Fortaleza ist super geeignet für einen Strandurlaub: 570 km Sandstrände und 300 Sonnentage sind einfach unschlagbar! Sonnenbaden und Flanieren an der schönen Strandpromenade gehören zur Lieblingsbeschäftigung aller Touristen, aber auch aller Einheimischen. Die schöne Altstadt lädt ebenfalls zum Bummeln ein. Im Zentrum befindet sich die große Praça José de Alencar. Der Platz ist Tag und Nacht voller Leben - Musiker, Straßenverkäufer und Lebenskünstler tummeln sich hier. An der Stirnseite des Platzes steht das schönste Gebäude der Stadt, das Theater José de Alencar. Die Jugenstil-Eisenkonstruktion aus England wurde 1910 eingeweiht und ist mit farbigem Glas verziert. An der Praia da Iracema spielt sich das Nachtleben Fortalezas ab. Die Discotheken, Kneipen und Nachtbars haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Reich an Natur und Kultur ist Fortaleza bei Inlandstouristen sowie Europäern beliebt.
Die Hafenstadt Recife ist eine moderne und lebendige Metropole. Die Küstenstadt liegt über drei Inseln verteilt und wird daher auch das „Venedig Brasiliens“ genannt. Die Stadt wird von 50 Kanälen durchzogen und hat 39 Brücken. An der Küstenlinie ziehen sich Muschel- und Korallenriffe entlang. Die Wellen brechen sich an den Riffs und bilden so für ein flaches Meerbecken zur Landseite hin. Recife ist bekannt für seine traumhaften Strände. Der bedeutendste Strand der Stadt ist der von Boa Viagem.
Hier konzentriert sich die touristische Infrastruktur, am Wochenende findet ein Markt für Kunsthandwerk statt und nachts tummeln sich Partygänger am Stadtstrand Boa Viagem. Die Altstadt von Recife befindet sich auf der Insel Ilha Joana Bezerra, hier liegen die Viertel Santo Antônio und São José. Dort befinden sich auch der Palácio das Princesas, das klassizistische Teatro Santa Isabel, die 1697 erbaute Igreja da Ordem Terceira de São Francisco und das wichtigste sakrale Bauwerk und älteste Kloster der Stadt, die kleine „Goldene Kapelle“. Auf dem Festland befinden sich zwei interessante Museen: das Museu do Homem do Nordeste und das Museu do Estado de Pernambuco. Das Museu do Homem do Nordeste, eines der wichtigsten anthropologischen Museen Brasiliens, wurde von dem Anthropologen Gilberto Freyre gegründet und dokumentiert die Geschichte und Kultur des Nordostens von der Sklaverei über Folklore und Handarbeit bis zur Zuckerherstellung. Das Museu do Estado de Pernambuco zeigt Kunsthandwerk, Gemälde und Möbel aus der Kolonial- und Kaiserzeit Brasiliens.
Ganz in der Nähe von Recife befindet sich das Kolonialstädtchen Olinda, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und eine der ältesten Städte Brasiliens ist. Sie wurde 1537 durch Duarte Coelho Pereira gegründet und ist heute ein Juwel barocker Architektur. Schmale Gassen aus Kopfsteinpflaster, bunte Häuser, Künstlerateliers, Kirchen und Kapellen prägen das Stadtbild. Bekannt ist Olinda auch für seinen bunten Straßenkarneval.
Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens und war einst die bedeutendste Stadt sowie Hauptstadt des Landes. Der volle Name der Stadt lautet São Salvador da
Baía de Todos os Santos (Heiliger Retter der Bucht Aller Heiligen). Sie ist Mittelpunkt der afro-brasilianischen Kultur und Zentrum des Candomblé, ein Kult der mit den Sklaven von Afrika nach Brasilien kam. Zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner Salvadors sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Die Gottheiten, Rituale und Candomblé-Feiertage sind heute ein wesentlicher Bestandteil der brasilianischen Folklore.Eine steile Klippe unterteilt Salvador in zwei Teile: Cidade Alta „Oberstadt“ sowie Cidade Baixa „Unterstadt“. Die Palno-Inclinado-Drahtseilbahn und der Elevador Lacerda transportieren die Bewohner Salvadors zwischen den Stadtteilen hin und her. In der Unterstadt befindet sich Salvadors sehenswerter Kunstgewerbemarkt, der Mercado Modelo. Hier trifft man häufig auch auf Capoeira-Tänzer. Die Oberstadt wird von zahlreichen Kirchen geschmückt. Das Kloster São Francisco de Assis und die Kirche Nosso Senhor do Bonfim sind besonders eindrucksvoll. In der Oberstadt befindet sich auch die Altstadt Pelourinho, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Hier dominiert koloniale Architektur, die Pelourinho zum beliebten Touristenziel macht.
Am Rand der Stadt liegen hervorragende Strände. Ein klassischer Tagesausflug von Salvador führt auf die Insel Itaparica, wo den Besucher einsame, von Palmen gesäumte Strände erwarten. Die Insel kann man innerhalb von 40 Minuten von Salvador aus mit der Fähre erreichen.
Der Nationalpark Lençóis Maranhenses befindet sich etwa 370 km vor São Luís und ist der ausgedehnteste des Nordostens. Er erstreckt sich ca.80 km an der Küste entlang. Der Lençois Maranhenses National Park ist die einzige Wüste in der Welt, die mehr als Tausende von kristallklaren Seen inmitten von weißen Dünen aus hellem, feinem Sand aufweist. Nirgendwo auf der Welt kann man so ein Paradies sehen: weiße Wüste, blaue Lagunen mit kristallklarem Wasser – ein Naturschauspiel keines gleichen. Die beste Reisezeit für einen Besuch ist zwischen März und September. Dann ist der Regen versickert und hat kristallklare Lagunen entstehen lassen. In der Dürreperiode ab Oktober trocknen die Seen völlig aus. Man kann mit Einmotorflugzeugen über die Dünen fliegen, mit Jeeps auf den natürlich vorgegebenen Wegen fahren und zwischen Dünen und Lagunen wandern.
Kontakt:
Rua Anacleto de Carvalho
Barreirinhas - MA.
CEP 65590-000
Tel: (98) 222-7288
Der Nationalpark Parque Nacional Marinho de Fernando de Noronha besteht aus 21 Inseln aus vulkanischem Ursprung und verfügt über traumhafte Strände und klares Wasser. In natürlichen Schwimmbecken befinden sich Korallen, Hummer, Seeschildkröten und viele bunte Fische sowie Algen und Schwämme. Für Taucher ein Paradies! Auch eine seltene und vom Aussterben bedrohte Delfinart ist hier vorzufinden. Diese Schatzkammer der Natur diente einst als Verbannungsort für Strafgefangene und im Zweiten Weltkrieg als Basis für alliierte Flugzeuge. Heute landen hier täglich bis zu 420 Touristen – mehr dürfen gleichzeitig nicht auf die Insel. Es werden Bootsfahrten zwischen den einzelnen Inseln angeboten. Die Berge kann man erklettern, an einigen Stränden ist das Baden erlaubt. Wer schon immer mal mit Schildkröten oder einem Fischschwarm schwimmen wollte, der sollte sich den Archipel nicht entgehen lassen.
Kontakt:
Alameda do Boldró
Fernando de Noronha - PE.
CEP 53990-000
Tel.: (81) 3619-1128
Fax: (81) 3619-1210
Der Nationalpark Chapada Diamantina beeindruckt durch wunderschöne
Landschaft. Tafelberge, Canyons, Wasserfälle und Höhlen begeistern den Naturfreund. 60 Orchideenarten und seltene Bromelien können Sie in dem Park erleben. Das Wahrzeichen der Chapada Diamantina ist der 1.120 Meter hohe Morro do Pai Inácio. Sehenswert sind die Tropfsteinhöhlen Gruta Lapa Doce sowie der Poço Encantado mit seinem 42m tiefen blauen See. Eine beliebte Wanderung führt zum höchsten Wasserfall Brasiliens, dem Cachoeira da Fumaça „Rauchwasserfall“. Das Wasser stürzt hier aus 442 Meter Höhe hinab und ist unten nur noch Wassernebel.
Kontakt:
Rua Rui Barbosa, 7
Palmeiras - BA.
CEP 46930-000
Tel.: (75) 332-2229