Norden
Der Norden Brasiliens besteht fast ausschließlich aus Regenwald. Das Amazonasgebiet hat eine Ausdehnung von rund 4 Mio. km²; der Amazonas ist einer der größten Flüsse der Welt, ist 6577 km lang und hat über 200 Nebenflüsse. Sein Name geht auf den Spanier Spanier Francisco de Orellana zurück, der als erster Europäer den Amazonas befuhr. Indiannerinnen an den Ufern des Flusses erinnerten den Erkunder an Amazonen, so kam der Fluss zu seinem Namen. Das Klima im Amazonasbecken ist feucht und man hat mit reichhaltigen Niederschlägen zu rechnen.
Im Nordosten gibt es auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten. Reisen in den immergrünen tropischen Regenwald und Fahrten auf dem Amazonas erfordern die richtige Ausrüstung; Tropenanzug und -helm sowie Regencape und Gummistiefel sind sinnvoll und bei den meisten organisierten Exkursionen zu leihen. Malaria-Prophylaxe ist bei solchen Exkursionen unbedingt Pflicht! Im Amazonasbecken trifft man auf große Artenvielfalt sowohl in der Vegetation als auch in der Tierwelt. Mehr als 2.500 Baumarten wurden bereits in Brasiliens Regenwald entdeckt. Es gibt ca. 1.000 verschiedenen Farn- und Orchideenarten. Im Amazonasgebiet trifft man vor allem auf Papageien, Tukane und Kolibris. Zudem sind etwa 1.500 Insekten-, Schmetterling- und Fischarten bekannt. Inmitten der Riesenseerosen und üppigen tropischen Pflanzenwelt stößt man auf die aus schwimmenden Holzhäusern bzw. Pfahlbauten bestehenden Dörfer der Caboclos, der indianischen Mischlinge. Man fühlt sich in eine völlig andere
Welt versetzt. Vereinzelt leben hier noch Indianerstämme, die ihre eigene Kultur bewahrt haben. In vielen Städten geht die indianische Kultur zunehmend verloren. Man unterscheidet 150 verschiedene indigene
Völker im brasilianischen Amazonasgebiet.
Sehenswerte Städte im Amazonasgebiet sind Manaus und Belém. Für Reisen in die beiden Städte ist Malaria-Prophylaxe nicht Pflicht, wird allerdings empfohlen. Manaus ist eine Urwaldstadt war im 19. Jahrhundert berauscht vom Kautschukboom, heute ist sie eine kleine, verschlafene Provinzstadt. Manaus lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sehenswert ist die neo-klassizistische Fassade des 1896 fertig gestellten Amazonas-Theaters. Der Innenraum ist im Jugendstil gehalten. Die Kuppel ist mit mit blauen, roten, grünen und gelben Kacheln versehen und überall in der Stadt gut zu sehen. Direkt hinter dem Theater befindet sich der Justizpalast, der einen Blick ins Innere wert ist. Unbedingt besuchen muss man den Hafen, er ist der beliebteste Ort der Stadt. Am Ufer des Rio Negro kann man in engen Straßen und Gassen exotisches Obst und Gemüse kaufen. Circa 16 km von Manaus entfernt liegt ein Badestrand mit weißem Sand. Zwischen September und März ist er zugänglich und bereitet Einheimischen sowie Touristen Badevergnügen pur. Belém ist völlig gegensätzlich zu Manaus; es gibt zahlreiche prächtige Gebäude und Museen in der ehemaligen portugiesischen Kolonialstadt. Unbekümmertheit, Lebensfreude und ein einzigartiger altmodischer Charme machen die Atmosphäre der Stadt aus. Besonders sehenswert ist die Basilika Nossa Senhora de Nazaré, Im Inneren sind hübsche Mosaiken zu sehen sowie ein einzigartiger Balkon aus geschnitztem Holz. Das Goeldi-Museum hat die weltgrößte Sammlung exotischer Pflanzen. Der große Wochenmarkt "Ver-o-Peso" gilt als der schönste Markt Brasiliens, man kann die Gerüche und Geräusche gar nicht umgehen. Die farbige Pracht und Vielfalt ist beeindruckend schön.
Günstigster Zeitraum für eine Amazonasreise sind die Monate Mai und Juni. Das Klima ist durchweg heiß und feucht; nachts wird es in der Regel frischer.
Anbieter von Amazonasexkursionen:
Transamazonas Turismo
Av. Leonardo Malcher 734
Tel. 232-14-54
Cristovao Amazonas Turismo
Rua Marechal Deodoro 75
Tel. 233-32-31
World Turismo LTDA
Rua Guilherme Moreira 297
Tel. 234-98-93 oder 233-55-71
Amazon Ecopark
Praça Auxiliadora 4
Grupo 203
Tel. 234-09-39
Im Nordosten gibt es auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten. Reisen in den immergrünen tropischen Regenwald und Fahrten auf dem Amazonas erfordern die richtige Ausrüstung; Tropenanzug und -helm sowie Regencape und Gummistiefel sind sinnvoll und bei den meisten organisierten Exkursionen zu leihen. Malaria-Prophylaxe ist bei solchen Exkursionen unbedingt Pflicht! Im Amazonasbecken trifft man auf große Artenvielfalt sowohl in der Vegetation als auch in der Tierwelt. Mehr als 2.500 Baumarten wurden bereits in Brasiliens Regenwald entdeckt. Es gibt ca. 1.000 verschiedenen Farn- und Orchideenarten. Im Amazonasgebiet trifft man vor allem auf Papageien, Tukane und Kolibris. Zudem sind etwa 1.500 Insekten-, Schmetterling- und Fischarten bekannt. Inmitten der Riesenseerosen und üppigen tropischen Pflanzenwelt stößt man auf die aus schwimmenden Holzhäusern bzw. Pfahlbauten bestehenden Dörfer der Caboclos, der indianischen Mischlinge. Man fühlt sich in eine völlig andere
Welt versetzt. Vereinzelt leben hier noch Indianerstämme, die ihre eigene Kultur bewahrt haben. In vielen Städten geht die indianische Kultur zunehmend verloren. Man unterscheidet 150 verschiedene indigene
Völker im brasilianischen Amazonasgebiet.Sehenswerte Städte im Amazonasgebiet sind Manaus und Belém. Für Reisen in die beiden Städte ist Malaria-Prophylaxe nicht Pflicht, wird allerdings empfohlen. Manaus ist eine Urwaldstadt war im 19. Jahrhundert berauscht vom Kautschukboom, heute ist sie eine kleine, verschlafene Provinzstadt. Manaus lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sehenswert ist die neo-klassizistische Fassade des 1896 fertig gestellten Amazonas-Theaters. Der Innenraum ist im Jugendstil gehalten. Die Kuppel ist mit mit blauen, roten, grünen und gelben Kacheln versehen und überall in der Stadt gut zu sehen. Direkt hinter dem Theater befindet sich der Justizpalast, der einen Blick ins Innere wert ist. Unbedingt besuchen muss man den Hafen, er ist der beliebteste Ort der Stadt. Am Ufer des Rio Negro kann man in engen Straßen und Gassen exotisches Obst und Gemüse kaufen. Circa 16 km von Manaus entfernt liegt ein Badestrand mit weißem Sand. Zwischen September und März ist er zugänglich und bereitet Einheimischen sowie Touristen Badevergnügen pur. Belém ist völlig gegensätzlich zu Manaus; es gibt zahlreiche prächtige Gebäude und Museen in der ehemaligen portugiesischen Kolonialstadt. Unbekümmertheit, Lebensfreude und ein einzigartiger altmodischer Charme machen die Atmosphäre der Stadt aus. Besonders sehenswert ist die Basilika Nossa Senhora de Nazaré, Im Inneren sind hübsche Mosaiken zu sehen sowie ein einzigartiger Balkon aus geschnitztem Holz. Das Goeldi-Museum hat die weltgrößte Sammlung exotischer Pflanzen. Der große Wochenmarkt "Ver-o-Peso" gilt als der schönste Markt Brasiliens, man kann die Gerüche und Geräusche gar nicht umgehen. Die farbige Pracht und Vielfalt ist beeindruckend schön.
Günstigster Zeitraum für eine Amazonasreise sind die Monate Mai und Juni. Das Klima ist durchweg heiß und feucht; nachts wird es in der Regel frischer.
Anbieter von Amazonasexkursionen:
Transamazonas Turismo
Av. Leonardo Malcher 734
Tel. 232-14-54
Cristovao Amazonas Turismo
Rua Marechal Deodoro 75
Tel. 233-32-31
World Turismo LTDA
Rua Guilherme Moreira 297
Tel. 234-98-93 oder 233-55-71
Amazon Ecopark
Praça Auxiliadora 4
Grupo 203
Tel. 234-09-39