Indianer
Ursprünglich leben einmal rund 5 Millionen Indianer auf dem Gebiet des heutigen Brasiliens. Heute sind es nur noch etwa 430.000 auf ca. 220 Indianerstämme verteilt. Ein großer Teil der eingeborenen Bevölkerung starb im Zuge der europäischen Kolonialisierung, meist an eingeschleppten Krankheiten, in Folge von Zwangsarbeit, oder durch die Hand der Kolonialisten. Durch die Rodung des Regenwaldes wird ihr Lebensraum immer mehr verkleinert. Einige der übrig gebliebenen Stämme ziehen sich in absolute Isolation zurück, pflegen ihre traditionellen Bräuche, leben von der Jagd und pflegen auch mit anderen Indianerstämmen keinen
Kontakt. Zwischen 100.000 und 200.000 Indios leben heute in Städten, wodurch die indianische Kultur zunehmend verloren geht. Nur wenige Stämme in vereinzelten Reservaten im Amazonasgebiet leben noch nach ihrer eigenen Kultur.
Die bedrohten Ureinwohner werden heute von der “Fundação Nacional de Assistência ao Índio“ (FUNAI) geschützt und medizinisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich unterstützt. Diese Stämme leben in geschützten Territorien und werden nicht als Touristenattraktion behandelt, sondern vor schädlichen Einflüssen von außen abgeschirmt. So wird gewährleistet, dass die kulturellen Traditionen der Ureinwohner erhalten bleiben.
Kontakt. Zwischen 100.000 und 200.000 Indios leben heute in Städten, wodurch die indianische Kultur zunehmend verloren geht. Nur wenige Stämme in vereinzelten Reservaten im Amazonasgebiet leben noch nach ihrer eigenen Kultur.Die bedrohten Ureinwohner werden heute von der “Fundação Nacional de Assistência ao Índio“ (FUNAI) geschützt und medizinisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich unterstützt. Diese Stämme leben in geschützten Territorien und werden nicht als Touristenattraktion behandelt, sondern vor schädlichen Einflüssen von außen abgeschirmt. So wird gewährleistet, dass die kulturellen Traditionen der Ureinwohner erhalten bleiben.